Liebe Mmabana-Freunde und –Förderer,

 

Jetzt sind es schon ganze 4 Monate, also ein Drittel des ganzen Jahres, die wir hier in Sambia sind. Mmabana ist busy am arbeiten! Hier und da – überall sind tolle Menschen am Werk, die immer irgendetwas vorzubereiten haben und Mmabana stets bunt machen.

 

Dieses Mal fange ich beim Youth Club an. Wir hatten jetzt schon zweimal eine Präsentation über Werte. Letztes Mal ging es um Ehrlichkeit. Die Jugendlichen lernen viel und vor allem lernen sie, sich eine eigene Meinung zu machen und diese auch vor anderen zu vertreten. Wir teilen unsere Erfahrungen miteinander und sind dabei natürlich ehrlich. Einmal im Monat gehen wir gemeinsam zum Mwagali Ground, wo wir Sport machen. Vergangenen Freitag haben wir Fußball für alle und Netball für die Mädchen gespielt. Und Rugby haben wir neu angeboten. Frederik hat seine frisch erworbenen Fähigkeiten bezüglich des Rugbyspielens an unsere Volunteers weitergegeben und ihnen damit eine Freude bereitet.

 

Vor ein paar Wochen sind wir mit der ganzen Youth-Club-Gruppe zum Choma Dam gefahren, einem bekannten Stausee ein paar Kilometer auswärts von Choma. Da hatten wir wirklich eine Menge Spaß und haben fleißig Fotos geschossen! Das war ein schöner Nachmittag, bei dem Teamgefühl und Gruppenzusammenhalt wichtig wurden.

Kids Club läuft im Moment leider nicht, da die Schule, dessen Schulhof wir normalerweise jeden Sonntag Nachmittag nutzen, Bauarbeiten durchführt. Mit den 200 Kids geht’s dann also erst nächstes Jahr wieder los. Auf den Straßen in unseren Compounds ist allerdings nicht zu überhören, dass sie Mmabana und den Kids Club nicht vergessen haben.

 

Die Reading und Writing Kinder sind gut dabei. Diese Woche besuchen wir sie und ihre Familien Zuhause, um für jedes Kind einen Steckbrief anzufertigen und damit auch Kontaktdaten zu erhalten. Das ist in der Hitze, die wir hier im Moment haben, wirklich eine Herausforderung. Und die ganzen letzten Tage hat es nicht wirklich geregnet. Alles wartet auf den Regen, damit sich die Luft mal wieder etwas abkühlen kann. Aber das Wetter fordert uns noch weiter heraus.

Glücklicherweise konnten wir, als wir heute schon mal mit den Familien im Mwapona Compound angefangen haben, auch so gut wie alle Eltern finden.

Nächste Woche werden dann schon die End-of-Term-Tests in Englisch und Mathe geschrieben. Für unseren letzten Reading and Writing Club vor unserer Weihnachtspause haben wir geplant, etwas Besonderes zu kochen – Reis mit Bohnen. Und dann soll hauptsächlich gespielt und gesungen werden, bevor wir in die Ferien gehen.

 

In vier Wochen werden Frederik und ich dann schon nach Südafrika gehen und sehen, was unsere Mitfreiwilligen dort machen. Das wird bestimmt super aufregend und noch mal ganz anders als hier in Sambia.

Aber unser Sambia und vor allem unser Choma haben wir mittlerweile schon so richtig liebgewonnen. Was da so zu gehört? Frauen mit Chitenge, Vitumboa essen, Chibwantu trinken, ein bisschen Njanya und Tonga sprechen, als Mädchen nur noch Röcke tragen und als Junge Komplimente bekommen, wenn man mal eine lange Hose anhat, und und und.

Was auch nicht fehlen darf, sind Aktionen wie Fußball spielen und Schwimmen gehen. Frederik ist schon bekannt als der Muzungu von Mmabana, der so gut spielt und ich hab jetzt auch mit Netball angefangen und lasse es mir von den Mädchen in Mmabanas Computer Course zeigen. Und zum Thema Schwimmen – ich hab es jetzt endlich mal geschafft, mit zwei Freundinnen von hier in eine Lodge mit Swimming Pool zu gehen. Und das ist wie ein Nachmittag Urlaub gewesen! Eine wunderbare und auch notwendige Abkühlung hat uns dieses Schwimmen gehen gebracht.

 

Ach und bevor ich es vergesse: Wir sind dabei eine Youth Night für Mmabanas Jugendliche zu planen. Da soll ordentlich getanzt und gelacht werden und natürlich wird auch etwas Besonderes zum Essen vorbereitet. Aber davon berichte ich, wenn es soweit ist!

 

Liebe Grüße von der Mmabana-Family

 

Chabota & Lushomo